Die Dozentin



Traumatherapie

Weise liebevoll mitten ins Leben. Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Manche Menschen, die zu mir kommen, sind in einem Alptraum gefangen.

Sie sind gefangen in ...weiterlesen

Psychodrama

The way of compassion. Seelen in Aktion. Leicht und Proaktiv.
Es ist dunkel. Hier und da raschelt es noch. Anspannung und Neugier liegen in der Luft. Das Licht geht an und vor dir ...weiterlesen

Resilienz

Tiefes Schwarz als eine Farbe des Regenbogens erkennen - das Sternenfeuer und die Stille darin entdecken.
Ruhige Gelassenheit. Mitgefühl. Geduld. Die Stärke des Bambus, der sich im ...weiterlesen

Selbstunsicherheit/Soziale Phobie

Menschen machen mir Angst. Brutal. Unberechenbar. Schwitzen. Erröten. Panik. Ich will dir so gern nah sein und bin gefangen in der Enge meiner Brust.
Das Spektrum von Ängsten in ...weiterlesen

Erkenntnisprozesse/Psychodiagnostik

Psychodiagnostik ist das Erkennen des Seelenkerns des Menschen vor dir. Jeder Mensch will erkannt werden in Liebe und Respekt. Psychodiagnostik ist Schöpfung. Wir dienen damit dem Gegenüber, sich ...weiterlesen

Traumatherapie


Weise liebevoll mitten ins Leben. Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Manche Menschen, die zu mir kommen, sind in einem Alptraum gefangen.

Sie sind gefangen in dem Traum, dass das Leben sie gebrochen hat. Und sie schämen sich zu Tode für das Häufchen Scherbendreck. Manche Teile konnten sie retten aus der Vergangenheit und andere scheinen für immer verloren. Sie sind sich sicher, dass es niemals mehr Schönheit und Leben für sie geben kann, sie sind sich sicher, an allem selbst schuld zu sein. Wie soll eine zerbrochene Schale noch was taugen?

Was ich an meiner Arbeit liebe ist der Prozess, wie aus einem scheinbar leblosen Scherbenhaufen von Schutt und Asche eine wunderbare neue Gestalt und Lebensform entsteht, die erst durch das Zerbrochenwerden geboren werden konnte.

Ich liebe es, auf die abenteuerliche Reise zu gehen, diese Bruchstücke ganz behutsam und beharrlich zu bergen aus den dunklen Ecken der Seele. Es berührt mich, wenn Menschen mir ihr Vertrauen und ihre Hand reichen, um auf die Suche nach sich selbst zu gehen, nach dem, was sie verloren glaubten. Auf die Suche nach ihrer reinen und unverletzten Essenz. Es gibt nichts Schöneres als die Momente, wo Menschen sich ihrem tiefsten Schmerz stellen, ihrer Ohnmacht und ihrer Scham. Wenn sie dann würdevoll den Blick heben, ihre Geschichte anerkennen und zu sich nehmen. Das sind die Momente, wo neues Licht in den Fenstern der Seele erstrahlt und die Scherben sich neu formen. Die Momente, in denen sich unter allen Tränen ein erstes klares Lächeln ins Leben schleicht. Ich arbeite für die Minuten, wo das Lachen in uns so laut wird, dass alte Monster und Dämonen der finsteren Eiszeit ihre Waffen niederlegen und mitspielen wollen statt gegen uns zu kämpfen. Ich staune über das Wunder, wenn deutlich wird, dass nichts und niemand uns in unsere ureigenen Würde jemals verletzen konnte. Wenn jede Zelle des Körpers und jeder Atemzug der Seele immer mehr in Reinheit und Freude schwingt.

Ich schätze die tiefe Vielfalt in meiner Arbeit und die Berührung auf Augenhöhe von Herz zu Herz. Ich empfinde stillen Respekt vor dem Mut und der Verletzlichkeit all dieser Menschen, die sich erheben und von den Ketten der Vergangenheit befreien.

Es macht mich dankbar, dabei sein zu dürfen, wenn Menschen entdecken, dass Berührung nicht weh tut und Vertrauen nicht nur möglich sondern angenehm ist. Wenn sie voller Freude das erste Eis in Freiheit und Sonnenlicht genießen. Wenn sie ihrem Körper erlauben, sich zu entspannen und mit dem Leben zu tanzen. Wenn sie die zarte Berührung eines kleinen Fingers auf ihrer Haut genießen können und wenn sie sich in die warme und sichere Herzlichkeit einer menschlichen Umarmung fallen lassen.

Es macht mich still, dabei sein zu dürfen, wenn das neue Leben, was in einem sicheren Raum seine ersten unsicheren Schritte wagte, sich in die Freiheit der Welt entfaltet und mitten ins Leben hineinspaziert. Ich staune dankbar, wenn Menschen ihre neu gewonnene Gestalt ins Leben tragen und sich selbst in allem von ganzem Herzen lieben können.

Seit über 20 Jahren arbeite ich mit Menschen mit einfachen und komplexen Traumafolgestörungen in verschiedenen Kontexten (Beratung, Psychotherapie im ambulanten und stationären Setting). Hierbei setze ich die Methoden meines umfangreichen Handwerkskoffers (EMDR, Psychodrama, kognitiv-behaviorale Traumatherapie, Traumatherapie nach Reddemann, Ego-State-Therapy nach Peichelt, Imagery Rescripting und Reprocessing nach Smucker, Atemtherapie, achtsame Berührung, Tanztherapie, Traumatherapie nach Levin) passgenau und klientenzentriert ein.

Psychodrama


The way of compassion. Seelen in Aktion. Leicht und Proaktiv.
Es ist dunkel. Hier und da raschelt es noch. Anspannung und Neugier liegen in der Luft. Das Licht geht an und vor dir öffnet sich die Bühne deines Lebens. Voller Leichtigkeit und Staunen wechselst du beschwingt und freudvoll von deinem Platz im Zuschauerraum auf die Bretter, die deine Welt bedeuten und erfährst nach und nach den vollen Geschmack deines satten Lebens.

Psychodrama ist eine lebendige und komplexe Methode, um Menschen mit sich selbst und miteinander in eine tiefe und nährende Verbindung zu bringen. Es ist Verfahren, Welt- und Menschenbild zugleich. Psychodrama ist ein Weg, sein Leben und seine Bestimmung zu erkennen, zu gestalten und seine Schritte auf dem ureigenen Lebensweg zu gehen.

Der Begründer des Verfahrens J.L. Moreno ging davon aus, dass wir werden müssen wie die spielenden Kinder um Gott selbst in uns zu befreien. Gott steht hier für das allgegenwärtige Schöpfungsprinzip, für das Lied der Seele, was in jedem von uns singt. Dieses Lied ist oft verschüttet, durch Erziehung und Gesellschaft verformt und verstummt. Im gemeinsamen Spiel befreien wir die Farben unserer Seele, befreien sie von alten Verkrustungen, von überholten Rollenvorstellungen, von Rüstungen des Schmerzes und der Verbitterung enttäuschten Lebens. Machtvoll und voller Freude räumen wir alles aus dem Weg, was deinem Erfolg und deinem Glück im Wege zu stehen scheint, um dein wahres Potential zu befreien.

Psychodrama eröffnet in jedem Menschen und in jeder Gruppe einen magischen sicheren Raum, jenseits der Grenzen von Raum und Zeit. Einen Raum, in dem alles möglich ist. Dieser Raum wird Surplusrealität genannt. Es entsteht ein „Mehr“ an Leben, in dem sich alle Facetten der Schöpfung zeigen können. Unser Gehirn unterscheidet nicht zwischen Vorstellung und „Realität“. Alles, was in deinem Kopf geschieht, geschieht in deinem Körper. Diese Neuroplastizität des Wunderwerks in unserem Kopf macht sich Psychodrama zunutze, um neue Wege zu gehen, neue Verhaltensweisen zu entdecken und zu fördern. Auf der Bühne deines Lebens kannst du völlig entspannt und spielerisch ausprobieren, was du alles sein willst und kannst. Du erschaffst den Film deines Lebens, so wie er in seinem Ursprung gemeint war.

Wir ermöglichen es allen Mitspielern in der psychodramatischen Welt achtsam und respektvoll den ihnen zustehenden Begegnungsraum zu ermöglichen, wir erschaffen Raum für Entwicklung und Lernen hin zu prosozialem Handeln. Jedes Verhalten und jeder Mensch wird in einem nährenden gemeinsamen Raum von Compassion ins Leben eingeladen und gehalten.

Diesem „Theater der Barmherzigkeit“ gilt meine Leidenschaft. Meine Passion ist es, zu lernen, sich selbst immer tiefer im Inneren zu erkennen und zu bewahren, in der Erkenntnis dessen, was ich im Spiegel meiner Seele im anderen erkannt habe und täglich aufs Neue erkenne. Lernen, füreinander und miteinander zu fühlen, ohne im Leid des anderen zu vergehen. Sich selbst erblühen lassen und das Herz für sich selbst tief im Inneren entdecken, um sich offenen Herzens lustvoll zu verschenken. Auf dass wir uns aneinander im gemeinsamen Klang erfreuen. Diesem Wachstum und diesem Erblühen dient mein Leben.

Psychodrama ist eine Abenteuerreise im Land deiner Seele. Ich begleite und führe dich sicher. Spiel dich frei.
Ich bin Ausbildungsleiterin am PDI Leipzig (www.pdi-leipzig.de) und Projektkoordinatorin der Samstagsbühne.
In meiner wissenschaftlichen Abschlussarbeit zur Psychodrama-Leiterin widme ich mich dem Zusammenhang von Neurobiologie und den Wirkprinzipien und Möglichkeiten psychodramatischen Arbeitens. „Im Feuer der Spiegelneuronen“

http://pdi-leipzig.de/files/MilenaH.pdf

Resilienz


Tiefes Schwarz als eine Farbe des Regenbogens erkennen - das Sternenfeuer und die Stille darin entdecken.
Ruhige Gelassenheit. Mitgefühl. Geduld. Die Stärke des Bambus, der sich im Wind wiegt, alle Kräfte und Energien seiner Umgebung aufnimmt und dennoch nicht zerbricht. Sein eigenes Wetter machen können und die innere Sonne scheinen lassen, egal wie das Wetter draußen ist.

Stehaufmännchen sein.

Krisen sind Chancen des Lebens, uns zu entwickeln und über uns hinaus zu wachsen. Ohne Krisen kein Lernen. Das scheinbare Zerbrechen aller bisherigen Konzepte, das Scheitern allen Wissens und aller Kompetenzen führt zu einem Verarbeitungs- und Bewältigungsprozess an dessen Ende eine Neubewertung der Situation und ein Zugewinn an Fähigkeiten und Einsicht steht. Resilienz ist die Fähigkeit, alte Altäre der Bewertung von Situationen zu stürzen und das Leben sowie sich selbst in neuem Licht zu sehen. Dazu braucht es eine selbstverantwortliche und proaktive Haltung einer stabilen Persönlichkeit, tragfähige Sinnkonzepte, Kohärenzsinn und die Fähigkeit mit sich selbst und anderen in allen Facetten seines Seins in Kontakt zu sein.

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“ (Vaclav Havel)

Ich gestalte Vorträge und Workshops für die Diakonie Nordhausen und die Fachhochschule Nordhausen.

Selbstunsicherheit/Soziale Phobie


Menschen machen mir Angst. Brutal. Unberechenbar. Schwitzen. Erröten. Panik. Ich will dir so gern nah sein und bin gefangen in der Enge meiner Brust.
Das Spektrum von Ängsten in sozialen Situationen ist weitreichend. Was der eine als „schüchtern“ bezeichnet ist für den anderen lähmende Fessel, die ihn von der Begegnung mit anderen Menschen fernhält und damit an einem Leben in erfüllenden Beziehungen hindert. Der interpersonelle Zirkel von Erwartung an eigenes Sein, selbstprotektivem Verhalten und negativer Reaktion anderer führt in einen Teufelskreis, aus dem man ohne Unterstützung von außen schwer entkommt.

Selbstunsicherheit gehört in unser Menschsein wie das Atmen selbst. Die Angst vor der Bewertung anderer Menschen, die Angst vor Fehlern und Scheitern in sozialen Begegnungen ist fast jedem Menschen bekannt. In der Bewältigung dieser Unsicherheit geht es nicht darum, einen zitternden „Angsthasen“ in einen brüllenden Tiger zu verwandeln. Vielmehr führe ich Menschen an den Ort, an dem sie sich selbst in ihrer Unsicherheit sehen, anerkennen und wertschätzen können. Ein Ort, an dem sie verstehen lernen, welche Denkprogramme und Lernmuster zu den quälenden Einschränkungen im Verhalten und emotionalem Leiden führen. In meinen Gruppen und Lehrveranstaltungen ist es mir wichtig, Selbstunsicherheit als „normale“ menschliche Eigenschaft anzuerkennen und die Teilnehmer mit ihren eigenen sozialen Ängsten in Kontakt zu bringen. Nur wer seinen eigenen inneren Angsthasen kennt und ihn sein lässt, kann Betroffene sozialer Ängste begleiten und mutig ins Leben führen. Die radikale Annahme von Selbstunsicherheit wirkt der Chronifizierung einer krankhaften Ausprägung in Form von Angsterkrankungen, die Menschen an der Teilhabe am sozialen Leben hindern entgegen. Die Herausforderung hierbei liegt immer im ersten Schritt. Der Schritt, der jeden Tag notwendig ist, seinem Leben mit Angst mutig und vertrauend zu begegnen. Auch mit roten Flecken im Gesicht, Herzrasen und Todesangst. Atmend. Übend. Unsicher. Den sicheren Boden unter den Füßen spürend. Das eigene mutige Herz schlagend. Aufgeregt im Leben. Die Schönheit, die sich in dieser Verletzlichkeit und in diesem wachsenden Lebensmut entfaltet, lohnt jeden Gang durchs Feuer.

Ich wirke als Dozentin für Verhaltenstherapie am IPT Leipzig (www.ipt-leipzig.de)

In der Leitung von Gruppen zu sozialem Kompetenztraining im vollen Spektrum von Selbstunsicherheit begleite ich „schüchterne“ Menschen genau so gern wie Menschen mit sozialen Phobien oder selbstunsicher-vermeidender Persönlichkeitsstörung.

Erkenntnisprozesse/Psychodiagnostik


Psychodiagnostik ist das Erkennen des Seelenkerns des Menschen vor dir. Jeder Mensch will erkannt werden in Liebe und Respekt. Psychodiagnostik ist Schöpfung. Wir dienen damit dem Gegenüber, sich selbst zu erkennen und sich selbst zu schöpfen.
Erkenntnisprozesse sind eine immer wiederkehrende Reise auf der Schleife zwischen Selbstwahrnehmung, Umweltwahrnehmung und der Reflektion derselben. Auf dieser Reise bedienen wir uns unterschiedlicher Methoden, um Wissen, Verstehen und Erkennen zu erlangen. Auf der Grundlage dieser Prozesse wird ein Urteil gefällt. Darin liegt unsere Verantwortung. Wir klassifizieren, systematisieren und ordnen ein. Dabei ist die Sehnsucht nach Verständnis und Ordnung jeglicher Phänomene menschlichen Seins in uns angelegt. Im Mittelpunkt des diagnostischen Prozesses steht immer ein Mensch in seiner Lebensumwelt. Die diagnostische Verortung trägt weitreichende Konsequenzen für das Leben des Menschen, der mir gegenüber sitzt. Die allumfassende solide wissenschaftliche Fundierung, Reliabilität und Validität des Ergebnisses diagnostischer Prozesse ist mir in dieser Verantwortung für menschliches Leben selbstverständlich und tägliche Herausforderung.

In meinem diagnostischen Wirken ist es für mich natürliche Verpflichtung, meine fachliche Einschätzung aufgrund verschiedener Quellen der Erkenntnis zu treffen. Ich nutze vielfältige Möglichkeiten und Zugänge, um den Menschen vor mir in Achtung und Würde zu erkennen. Dabei dienen mir sowohl klassisch moderne diagnostische Testverfahren und Methoden als auch intuitive Zugänge zur menschlichen Seele. Diese Synthese vermittle ich anwendungsorientiert und fachkompetent in meinem Lehren.

Ich bin Dozentin für Psychodiagnostik am IPT Leipzig (www.ipt-leipzig.de).